|
SENEKA (Service-Netzwerke für Aus- und Weiterbildungsprozesse) ist eines der fünf Leitprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Rahmenbedingungen:
Förderprogramm: Leitprojektinitiative des BMBF „Nutzung des weltweit verfügbaren Wissens für Aus- und Weiterbildung undInnovationsprozesse” Projektlaufzeit: 1. Mai 1999 bis 30. April 2004 Beteiligte Partner: 20 KMU 3 Großunternehmen 6 Forschungsinstitute Assoziierte Partner: über 38 nationale und internationale Organisationen und Unternehmen
Globalziel : Stärkung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland (insbesondere KMU)
Teilziele:
* Entwicklung von Produkten für ein situations-angemessenes organisationsinternes und -externes Wissensmanagement * Aufbau einer flexiblen Netzwerkstrukturzur Unterstützung vonWissensmanagementprozessen * Konzepte für die Kompetenzentwicklungvon Wissensakteuren in Netzwerken
Hintergründe zur Beantragung des Projekts SENEKA
Um die Innovationsfähigkeit von insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken und um bestehendes Wissen in neue Konzepte der Aus- und Weiterbildung einfließen zu lassen, hat das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) die Leitprojektinitiative "Nutzung des weltweit verfügbaren Wissens für Aus- und Weiterbildung und Innovationsprozesse" ins Leben gerufen.
SENEKA wurde als eines von fünf BMBF-Leitprojekten in dieser Initiative bewilligt. Der Projektträger ist das BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung ). Die Laufzeit von SENEKA beträgt fünf Jahre; die Finanzierung durch das BMBF wird am 30. April 2004 enden. 21 Unternehmen und sechs Forschungseinrichtungen sind an dem Projekt beteiligt. Zudem wirken eine ständig anwachsende Zahl von derzeit 37 nationalen und internationalen assoziierten Partnern bei der Realisierung des Projekts mit. Das Projekt ist geprägt durch eine hohe Eigenbeteiligung der Unternehmen. Insgesamt hat SENEKA ein Finanzvolumen von etwa 20 Mio. Euro.
Ziele des Projekts SENEKA
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen bei der Integration innovativer Produkte und Dienstleistungen, insbesondere in einer Zeit rasant wachsenden aber auch dementsprechend schnell vergehenden Wissens, vor einer großen Herausforderung. Diese Aufgabe ist für das einzelne Unternehmen kaum zu bewältigen. Ein plausibler Lösungsansatz ist die Vernetzung der Akteure in der Wertschöpfungskette des Wissens.
Diese Wertschöpfungskette geht vom Informations- und Wissensdienstleister über den Bildungsmanager bis zum Anwender von Wissen. Ein weiteres wesentliches Ziel von SENEKA ist die Gestaltung und das Management der organisatorischen und inhaltlichen Schnittstellen dieses Netzwerks. Hieraus sollen anpassungsfähige Service-Netzwerke für die Aus- und Weiterbildung resultieren.
Teilvorhaben 1: Regionen für den globalen Markt wettbewerbsfähig machen
Unter dem Stichwort "Regionen für den globalen Markt wettbewerbsfähig machen" soll in diesem Teilvorhaben untersucht werden, inwieweit regionale Netzwerke über besondere Vorteile bei der Akkumulierung, Neukombination, Nutzung sowie der Weitergabe impliziten, kontextgebundenen Wissens verfügen. Welche besonderen Merkmale regionale Netzwerke gegenüber überregionalen Netzwerken haben und welche spezifischen Innovationspotentiale und/oder Innovationsbarrieren damit einhergehen, ist eine zentrale Fragestellung in diesem Teilvorhaben. Gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen soll im Projektverlauf eine regionale elektronische Kooperationsbörse aufgebaut werden, die den Dialog zwischen den KMU's intensivieren soll und die Akquisition und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen unterstützten soll.
Partner im Teilvorhaben 1
* Friedrich W. Renke GmbH * Innovationstechnik Gesellschaft für Automation mbH * INPEX Consult * KMU-Net
Querschnittsaufgabe 1: Organisationsentwicklung von Netzwerken
Der Fokus dieser Querschnittsaufgabe liegt auf Fragestellungen zur 'Organisationsentwicklung von Netzwerken'. Im Anschluss an die Erfahrungen, die durch die beteiligten Projektpartner zum Thema 'Aufbau von Netzwerken' einfließen, werden Methoden, Verfahren und Konzepte zur Netzwerkbildung, -entwicklung und -etablierung entworfen und begleitend zur Umsetzung in den Teilvorhaben evaluiert. Ziel dieser Fragestellung ist es, Aufschluss über das Verhältnis enger/loser Kopplung von Netzwerken und lernförderlichen Strukturen zu gewinnen.
Institute in der Querschnittsaufgabe 1
* Fraunhofer-Institut für Produktionstechnolgie (IPT) * Institut für Unternehmenskybernetik e.V. (IfU) * Institut Technik und Bildung (ITB) * Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung (IKV) * Zentrum für Lern- und Wissensmanagement / Lehrstuhl Informatik im Maschinenbau (ZLW/IMA)
|